Heimbacher FDP geht neue Wege |
| Lokales >> Lokales |
Kölner Rundschau
Von ALICE GEMPFER, 14.03.09
HEIMBACH. Erstmals stellt die Heimbacher FDP eine Bürgermeisterkandidatin. Die Hasenfelderin Gisela Breuer wurde in der Mitgliederversammlung des Ortsvereins bestimmt, bei der Kommunalwahl ins Rennen zu gehen.
Die 65-jährige Hausfrau stammt gebürtig aus Jülich und lebt seit 36 Jahren in Hasenfeld. Seit 2002 ist sie Mitglied der Heimbacher FDP, sagt aber: „Auch vorher war ich häufig als Gasthörerin dabei und habe mich immer für Politik interessiert.“ 2004 wurde Breuer in den Rat und 2005 zu einer der stellvertretenden FDP-Kreisvorsitzenden gewählt.
Als „Kommunalpolitikerin mit Leib und Seele“ bezeichnet sie der Vorsitzende des Heimbacher Ortsverbands, Bernhard Droege. Auf die Frage, wo sie die zentralen Themen für Heimbachs Entwicklung sieht, antwortet die Hasenfelderin: „Wichtigste Aufgabe ist, insbesondere seit Eröffnung des Nationalparktors, der Tourismus.“ Zwar sei in der Vergangenheit bereits viel geschehen, doch gebe es noch einiges zu tun. Erfreulich sei, so Breuer, dass sich im Kernort einige zuvor leer stehende Ladenlokale wieder mit Leben gefüllt haben. Das „Prachtstück“ des Städtchens aber werde die neue Kunstakademie: „Sie wird viele Touristen und auch Künstler nach Heimbach locken, die dann hoffentlich auch länger blieben. Davon profitieren dann natürlich die gastronomischen Betriebe und der Einzelhandel vor Ort.“
Zwar eine Wunschvorstellung, dennoch aber realisierbar sei es, Heimbach mittelfristig zu einem „schönen, kleinen Kunststädtchen zu machen.“

