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Mit dem Smartphone-Scout zu den Angeboten der Eifel.

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Gabi Molitor (MdB-FDP) will sich in Berlin für die job-com einsetzen

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Gabi Molitor (MdB-FDP) will sich in Berlin für die job-com einsetzen

Kreis Düren. Die Bundestagsabgeordnete der FDP, Gabi Molitor, besuchte auf Einladung der FDP Kreistagsfraktion Düren die job-com des Kreises Düren. Im Gespräch mit Landrat Wolfgang Spelthahn sowie den Amtsleitern Martina Forkel und Karl-Josef Cranen informierte sie sich mit Blick auf die bevorstehende JobCenter-Reform über die Anliegen der Hartz IV-Optionskommune Kreis Düren. Begleitet wurde die Abgeordnete aus dem Raum Euskirchen/Erftstadt von Rudi Frischmuth, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, und dem FDP-Landtagskandidaten Egbert Braks.



„Menschen, die seit einem Jahr und länger ohne Arbeit sind, brauchen häufig eine intensivere Unterstützung als Menschen mit großer Arbeitsmarktnähe. Deshalb benötigen wir für die Wiedereingliederung unserer Kunden teils andere Instrumentarien als die Agentur für Arbeit“, berichtete Martina Forkel aus der täglichen Qualifizierungs- und Vermittlungspraxis der job-com. Dabei wies sie auf die Erfordernis hin, Jugendlichen auch als Optionskommunen berufsvorbereitende Maßnahmen anbieten zu dürfen. Auch hier könne man nicht die gleiche Elle an alle Arbeitslosen legen.

Ein weiteres Gesprächsthema war das Förderprogramm JobPerspektive, das Menschen mit mehreren Vermittlungshemmnissen den Weg in den Arbeitsmarkt geöffnet hat. Es sieht die Möglichkeit einer unbefristeten Förderung vor, um die Betroffenen dauerhaft in Lohn und Brot zu halten, was effizient, aber auch kostenintensiv ist.

Auf die drohende verschuldensunabhängige Haftung machte Karl-Josef Cranen aufmerksam. Sie soll nur für Optionskommunen, nicht aber für Arbeitsgemeinschaften gelten. „Das wäre eine eklatante Benachteiligung. Hier muss es eine Gleichbehandlung geben“, forderte Cranen die Beseitigung dieses finanziellen Risikos.

Landrat Wolfgang Spelthahn zeigte sich erfreut, dass das Optionsmodell entfristet ist und der Kreis Düren endlich langfristig planen kann. „Wir haben bewiesen, dass die Verwurzelung in der Region ein großes Plus ist. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort sind wir dank passgenauer Maßnahmen bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen sehr erfolgreich. Der Gesetzgeber tut gut daran, das Optionsmodell nun für andere Kommunen zu öffnen.“

Gabi Molitor bedankte sich für den offenen Meinungsaustausch und versprach, sich bei den anstehenden Beratungen in Berlin im Sinne der Optionskommunen einzusetzen.

Bildtext:

Landrat Wolfgang Spelthahn (Mitte) und die job-com-Amtsleiter Martina Forkel und Karl-Josef Cranen (r.) berichteten der FDP-Bundestagsabgeordneten Gabi Molitor (3.v.l.), welche Erwartungen die Optionskommune Kreis Düren an die rechtliche Neuregelung der Jobcenter knüpft. Begleitet wurde sie von ihren Parteifreunden Egbert Braks und Rudi Frischmuth (v.l.).

 

Quelle: fdp-dueren.de
 

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