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CDU und SPD gleichauf - FDP gewinnt leicht dazu
(09.05.2010) Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis erreichte die CDU 34,6% (-10,2) und die SPD 34,5% (-2,6). Schon früh am Abend war klar, dass es für eine Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition nicht reichen würde. Die FDP konnte sich auf 6,7 Prozent (+ 0,5 Prozent) leicht verbessern. Die Grünen erhalten 12,1 und die Linke 5,6 Prozent. FDP-Parteichef Guido Westerwelle erklärte, dass man das Wahlziel nicht habe erreichen können. Man werde nun hart arbeiten, um das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen.

Quelle: Landeswahlleiter NRW Bei insgesamt 181 Sitzen fehlt Rot-Grün mit 90 Mandaten genau eine Stimme für eine knappe Mehrheit. Rechnerisch möglich ist eine große Koalition aus CDU und SPD, Rot-Rot-Grün oder ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP.
Vertrauen jetzt zurück gewinnen
Der Vorsitzende der FDP, Guido Westerwelle, erklärte am Wahlabend in einer ersten Stellungnahme im Berliner Thomas-Dehler-Haus, dass es an dem Ergebnis nichts zu beschönigen gebe. Die Liberalen hätten das angepeilte Wahlziel nicht erreicht. Westerwelle bezeichnete das Ergebnis von CDU und FDP als Warnschuss für die Regierung. "Die Bürger sollen wissen: er ist gehört worden!", so Westerwelle weiter. Es sei jetzt die Aufgabe, das Vertrauen der Bürger zurück zu gewinnen.
Er bedankte sich zudem bei allen ehrenamtlichen Wahlhelfern in NRW, die für die Liberalen vor der Wahl gekämpft hatten. "Wir haben viele schöne Abende hier verbracht, wir stehen aber auch an diesem Abend zusammen", sagte Westerwelle im Thomas Dehler-Haus.
Der Spitzenkandidat der FDP, Andreas Pinkwart, erklärte, ihn enttäusche das Wahlergebnis. Der Wähler habe gesprochen und sich für eine andere Konstellation entschieden. Er bedankte sich bei den Wählern und Unterstützern, die in einem extremen schwierigen Umfeld engagiert gekämpft hätten.
Video: NRW-Spitzenkandidaten im Gespräch mit Frank Plasberg
FDP-Generalsekretär Christian Lindner machte im TV-Talk mit Anne Will klar, dass das Wahlergebnis ohne Zweifel enttäuschend sei. "Wir sind bei den Prozentpunkten stabil geblieben, aber wir haben uns natürlich ganz andere Ziele gesetzt", so Lindner. Mit Blick auf bundespolitische Einflüsse auf das Ergebnis an Rhein un Ruhr, erklärte der FDP-General, dass man sich viel zu lange mit internen Diskussionen aufgehalten habe. Seit März habe man aber "Trittsicherheit" gewonnen.
FDP-Generalsekretär Christian Lindner zu Gast bei Anne Will: Diskussion über den Wahlausgang in NRW
In NRW waren insgesamt 13 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die Wahlbeteiligung lag 59,3% (-3,7). Weitere Informationen zum vorläufigen Endergebnis unter www.wahlergebnisse.nrw.de. MEHR ZUM THEMA:
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WDR-Wahlseite
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ZDF: Wahl 2010 in NRW
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Webseite des NRW-Landeswahlleiters
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Quelle: www.liberale.de
Last changed: May 10 2010 at 7:02 AM
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